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Warum CAFM-Software sich nicht lohnt

Porsche fahren ist cooler als CAFM-Software. Oder?

Es ist ein schnell gefälltes Urteil: CAFM-Systeme sind groß, teuer, aufwändig, zeitintensiv, personalressourcenfressend und werden darum ziemlich oft nicht mehr genutzt, wenn sie erstmal bezahlt sind.

Keller-Software heißt das, wenn die Software nicht mal installiert wurde. Und Friedhof-Software, falls doch.

Also wird einvernehmlich geklärt: CAFM-Software lohnt sich nicht. Weder für Hausmeister. Und schon gar nicht für Facility Manager.

Und Geschäftsführer? Die brauchen das am allerwenigsten, denn die sollen Geschäfte führen und keine Brandschutzklappen oder Aufzüge überwachen – für Betreiberverantwortung  gibt es schließlich Dienstleister (auch wenn die das permanent bestreiten). Die haben ja auch im Gespräch versichert, dass alles gut ist. Und der Geschäftsführer nicht haftet. Wie toll.

Wer braucht denn sowas?

Warum aber machen dann so viele CAFM-Häuser mit noch viel mehr Modulen ein noch viel größeres Tamtam? Haben die so viel Langeweile?

Offenbar. Denn Umzüge lassen sich zum Beispiel seit alters her ganz ohne Modul „Umzugsmanagement“ durchführen: Kisten packen, LKW vor die Tür stellen, Kisten einpacken, LKW vor die nächste Tür stellen, Kisten ausladen, auspacken – und die Hälfte ist verschwunden. Das hilft schließlich in der Argumentation gegenüber dem Finanzamt im Rahmen der nächsten Betriebsprüfung und ist darum herzlich Willkommen.

Oder Energie-Management. Wer bitteschön braucht das heute noch? Techem zählt seit einer Weile die Wärmeverbräuche, Esso zählt schon immer das Heizöl und die Finanzbuchhaltung zählt die grauen Haare, die mit dem alljährlich zunehmenden Alter eh ausfallen. Ob dabei eine Korrelation zwischen Ausgaben und Aufgaben besteht, zeigt sich höchstens, wenn jemand in der FiBu aufgibt.

Kommt aber selten vor, ist also auch nicht betriebsrelevant.

Maintenance by breakdown. Wie nett…

Beliebt ist bei derartigen Software-Lösungen auch das Thema Flächenmanagement. Und da vor allem diese grandios bejubelte Feindifferenzierungen namens „Atmende Reinigung“ oder „Putzing on demand“! Die jaucht das Spüli nur noch bei Bedarf über das Linoleum.

Und der Teppich wird nur noch gesaugt, wenn durch ausreichend Besuch in der Vorstandsetage eine Grundsättigung der hochflorigen Auslegware mit Asche, Krümeln und neuen grauen Haaren erreicht ist. Als ob der Mindestlohn Putzpersonal zum Luxusgut erhoben hätte. Lächerlich…

Ferner beliebt: Die Instandhaltung. Wird natürlich massiv überschätzt. Schließlich ändert auch ein Computer mit etwas Software nichts an der Tatsache, dass etwas erst dann kaputt ist, wenn es kaputt ist. Und dann merkt man eh´ erst, dass es kaputt ist: „Maintanance by breakdown“ wird schließlich immer noch zuverlässig just in time angezeigt. Also ist Software auch hier völlig unnütz. Zwar erheben sich bestimmt gleich die Beraterstimmen und deklamieren ihr Mantra der Predictive Maintenance. Die korrekte Übersetzung „Algorithmus-basiertes Glaskugellesen“ ist diesen Kleingeistern vermutlich zu lang.

Damit wäre jetzt ein für alle Mal bewiesen: CAFM-Software ist völlig unnütz. Kostet viel Geld. Kostet viel Zeit. Und kann sowieso keiner damit umgehen. Womit zu guter Letzt auch das Argument der Usability entkräftet wäre.

Ist doch nicht zu kurz gedacht, oder?

Kaufen Sie sich für das gesparte Geld lieber einen neuen Porsche. Der macht mehr Spaß als CAFM-Software. Und über die weniger werdenden Haare täuscht er auch prima hinweg.

Oder war da noch was…?

Hmmm – vermutlich werden Sie sich jetzt fragen, ob CAFM nicht doch auch gute Seiten hat.

Zugegeben, mir kommt da doch was in den Sinn. Das stelle ich Ihnen dann auch noch kurz zusammen. Weiter unten…

 

In diesem Sinne

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P. S. Vielleicht täuscht der angesprochene Sportwagen aus Zuffenhausen über das lichter werdende Haar hinweg. Aber für Rechtssicherheit beim Immobilien-Betrieb, Entscheidungsgrundlagen für die Immobilien-Strategie und geordnete Arbeitsabläufe im FM kann auch der schönste 911 nicht sorgen.

Andererseits… das mit dieser CAFM-Software…vielleicht ist ja doch was Gutes dran. Schauen Sie mal nach :-)

  • Auftragsmanagement mit Buchungs- und Rechnungs-Workflow in einem System
  • Bi-direktionale Anbindung von Dritthersteller-Software wie FiBu, SAP etc.
  • Budgetierung mit automatischer Aktualisierung
  • Kostenstellen in beliebiger Tiefe
  • Dashboards zum Ist-Status von Budgets
  • Auswertung von Kosten in Tabellen, Diagrammen und Grafiken
  • Auswertung nach Kostenstellen, Liegenschaften und anderen frei definierbaren Parametern
  • Automatische Alerts bei Überschreitung von Soll-Werten
  • Bestellungen direkt aus dem CAFM-System
  • A-B-Vergleich von Anlagen, Immobilien und Standorten
  • Festlegung von Grenzwerten und ermitteln von Benchmarks
  • Monitoring von Verbräuchen
  • Detektion und Definition von Optimierungs-Potenzialen
  • Verbrauchsoptimierte Gebäudesteuerung
  • Jederzeit Einblick in sämtliche Objekt-Daten
  • Kritische Geräte und Ausstattung leicht identifizierbar
  • Help-Desk mit Feedback für Schadens-Melder
  • Einheitliche Datenstruktur über alle Immobilien
  • Optimierte, vereinheitlichte und geführte Workflows
  • Weniger Ausfallzeiten von Anlagen, Maschinen und Gerät
  • Help-Desk ermöglicht Meldungen durch jeden Mitarbeiter
  • Schnellere Reaktionszeiten
  • Einfachere Organisation von Arbeitsabläufen
  • Flexiblere Steuerung von Mitarbeiten und Teams
  • Aktualisierung von Aufträgen und ihrer Reihenfolge in Echtzeit
  • Vereinfachte Protokollierung von Arbeiten
  • Optimiertes Umzugsmanagement
  • Einfaches Konferenzraum-Management
  • Intuitive Masken für Raumbuchungen, Helpdesk, Abfragen
  • Anzeige von Belegungen über Anbindung an Informationssysteme im Haus
  • Individuelle und automatisierte Steuerung von Raumfunktionen
  • Automatische Steuerung von Gebäudefunktionen nach Tagesplänen und Kalender
  • Verschlüsselte Daten-Kommunikation und Datenhaltung
  • Revisionssichere Datenhaltung
  • Klare Rechtevergabe
  • Alerts bei anstehenden oder überschrittenen Prüf-, Kontroll- und Wartungs-Terminen
  • Eskalation bei kritisch überschrittenen Terminen im Kontext von Sicherheit
  • Freie Definition von Alerts, Hinweisen und Eskalations-Szenarien
  • Eindeutige Zuweisung von Tätigkeiten zu verantwortlichen Personen
  • Vollständige Dokumentation von Wartung- und Instandhaltungs-Arbeiten
  • Vollständige Dokumentation von technischen und anderen Prüfungen
  • Berichte für Betriebsprüfungen auf Knopfdruck
  • Integration von verbindlichen Gesetzestexten und Regelwerken über Schnittstellen

Amortisation innerhalb weniger Monate bis Jahre

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