17. Juli 2015

Verkehrswert

Der Verkehrswert des Erbbaurechts ergibt sich nach den Wertermittlungsrichtlinien 2006 grundsätzlich aus dem Gebäudesachwert bzw. alternativ dem Gebäudeertragswert und dem Bodenwertanteil des Erbbauberechtigten. Hinzu kommen können noch ein Marktanpassungsfaktor sowie Zu- oder Abschläge wegen vertraglicher Besonderheiten.
22. Juni 2015

Vermögenserwerb

Übereignung eines Vermögensgegenstands durch Kauf, Tausch, Erbschaft oder Schenkung.
22. Juni 2015

Vermögenshaushalt

Der Vermögenshaushalt enthält alle Einnahmen und Ausgaben, welche das Vermögen oder die Schulden einer Stadt verändern. Hierunter fallen zum Beispiel Ausgaben für den Straßenbau oder Einnahmen aus dem Verkauf von städtischen Grundstücken.
22. Juni 2015

Vermögensrechnung

Der Begriff Vermögensrechnung stammt aus der Finanzverwaltung und ist eine Mischdarstellung einer Bilanz aus der Kameralistik sowie der Doppik in der öffentlichen Verwaltung. Unterschiede zwischen der Vermögensrechnung und der kaufmännischen Bilanz zeigen sich lediglich in der Bilanzdarstellung und den Bewertungsmöglichkeiten. In einigen öffentlichen Verwaltungen findet […]
22. Juni 2015

Vertrags- und Dokumentenmanagement

Verwaltung jeglicher Verträge und Dokumente; Aufruf aus der Gebäudeebene heraus möglich; Übersicht über Laufzeiten, Fristen und Zahlungsweisen; Aufbewahrungs- und Revisionspflichten; Überwachungs- und Mahnfunktion…
22. Juni 2015

Verwaltungshaushalt

Der Verwaltungshaushalt umfasst nach der Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) alle Einnahmen und Ausgaben, die nicht dem Vermögenshaushalt zuzuordnen sind. Dies sind Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen nicht erhöhen oder vermindern. Dazu zählen unter anderem laufende wiederkehrende Kosten für Energieversorgung, Versicherungsbeiträge, Personalausgaben.
22. Juni 2015

Verwaltungsreform

Als Verwaltungsreform bezeichnet man die aufbau- oder ablauforganisatorische Neugestaltung der öffentlichen Verwaltung, häufig wird damit der Begriff der haushälterischen Reformen durch die “DOPPIK” oder des “NSM” subsidiert. Die Ziele von Verwaltungsreformen können je nach Akteur und Situation erheblich variieren. So wurden in der DDR in […]
22. Juni 2015

Verwaltungsverfahrensgesetz

Das Verwaltungsverfahrensgesetz (“VwVfG”) der Bundesrepublik Deutschland enthält Regeln für das Verwaltungsverfahren. Der Bund besitzt eine Gesetzgebungskompetenz für das Verwaltungsverfahren nur, soweit es Bundesbehörden betrifft oder soweit andere Behörden Bundesrecht ausführen. Deswegen bestehen neben dem Verwaltungsverfahrensgesetz des Bundes auch noch solche der Länder, die jedoch inhaltlich […]
22. Juni 2015

Vollamortisationsvertrag

Der Vollamortisationsvertrag ist ein Vertragsmodell, bei dem der Leasing-Nehmer mit den Leasing-Zahlungen die Investitionskosten des Leasing-Gebers weitgehend amortisiert. Mit diesem Vertragsmodell können für den Leasing-Nehmer eine Kauf- und Verlängerungsoption kombiniert werden.
17. Juli 2015

Vorsteuerabzug

Der Vorsteuerabzug ist einer der zentralen Begriffe des Umsatzsteuerrechts (§ 15 UStG) und bezeichnet das Recht eines Unternehmers, die ihm in Rechnung gestellte Umsatzsteuer (= Vorsteuer) mit der von ihm vereinnahmten Umsatzsteuer zu verrechnen. Gleiches gilt für entstandene Einfuhrumsatzsteuer, erklärte Erwerbsteuer und erklärte als Leistungsempfänger […]
22. Juni 2015

Webservice

Ein Webservice bzw. Webdienst ist eine Software-Anwendung, die mit einem Uniform Resource Identifier (URI) eindeutig identifizierbar ist und deren Schnittstellen als XML-Artefakte definiert, beschrieben und gefunden werden können. Ein Webservice unterstützt die direkte Interaktion mit anderen Software-Agenten unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch über […]
22. Juni 2015

Wildcard

(engl.) Auch Platzhalter genannt. Erlaubt z.B. das Suchen in einem Datenbestand unter Auslassung von Kriterien (z.B. Suche nach “Flur*” findet “Flur” und “Flurstück”)
22. Juni 2015

Wirtschaftsjahr

Als Wirtschaftsjahr gilt bestimmter Zeitraum, für den die Ergebnisse eines Betriebes regelmäßig abschließend (Inventur und Bilanz) buchmäßig festgestellt werden. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem im § 240 HGB erwähnten Geschäftsjahr und umfasst für gewöhnlich zwölf Monate. Bei Eröffnung oder Aufgabe eines Betriebes oder beim Wechsel des […]
22. Juni 2015

WoFlV

Abk. für: Wohnflächenverordnung: Seit dem 1. Januar 2004 gilt die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Die Verordnung basiert auf den §§ 4244 der II. Berechnungsverordnung und löst diese ab. Sie beinhaltet die gesetzliche Definition der Wohnfläche.
22. Juni 2015

Wohneigentumsgesetz

Das Wohneigentumsgesetz (WEG), das zuletzt mit Wirkung zum 1. Juli 2007 geändert wurde, bietet die rechtliche Grundlage für Grundstücke und Wohnungen, die auf seiner Grundlage geteilt sind. Das Wohneigentumsgesetz regelt in 64 Paragrafen das Wohnungseigentum und dessen Begründung, die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, die Verwaltung, das […]
30. November 2015

Wohnfläche

Die Wohnfläche bezeichnet die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohnung gehören. Zur Wohnfläche gehört nicht die Grundfläche von “Zubehörräumen” wie Keller oder Dachräume, von Räumen, die den Anforderungen des Bauordnungsrechts nicht genügen, sowie von Geschäfts- und Wirtschaftsräumen.
22. Juni 2015

Wohnflächenverordnung

Seit dem 1. Januar 2004 gilt die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Die Verordnung basiert auf den §§ 4244 der II. Berechnungsverordnung und löst diese ab. Sie beinhaltet die gesetzliche Definition der Wohnfläche.
22. Juni 2015

Workflow

Auch Arbeitsablauf oder Geschäftsprozess: Vor allem als Bezeichnung für IT-unterstützte Abläufe, insbesondere die IT-gestützte integrierte Vorgangsbearbeitung in der Verwaltung verwendet. Als Workflow-System wird das IT-System zur Ablaufunterstützung bezeichnet.
22. Juni 2015

Workflow-Management

Auch Arbeitsablauf oder Geschäftsprozess: Vor allem als Bezeichnung für IT-unterstützte Abläufe, insbesondere die IT-gestützte integrierte Vorgangsbearbeitung in der Verwaltung verwendet. Als Workflow-System wird das IT-System zur Ablaufunterstützung bezeichnet.
21. Dezember 2015

YPS

YPS war von 1975 bis 2000 ein “Heft mit Gimmick”, das wöchentlich erschien. Auch wenn das nichts mit Software zu tun hat, haben wir uns gedacht, dass doch unter dem Buchstaben “Y” hier im Glossar etwas stehen sollte. Sie haben also unser “Easter Egg” gefunden […]
22. Juni 2015

Zehnt

Der Begriff (lat.: decenia, mittelniederdt.: teghede) bezeichnet eine etwa zehnprozentige traditionelle Steuer in Form von Geld oder Naturalien an eine religiöse (z. B. Tempel, Kirche) oder weltliche (König, Grundherr) Institution. Eine solche Abgabe war bereits im Altertum in verschiedenen Kulturen nicht nur des Orients bekannt […]
22. Juni 2015

Zinstag

Traditionell war der Martinstag am 11. November der Tag des Zehnten. Die Steuern wurden früher in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere nur in einer eingeschränkten Zahl möglich machte. An diesem Tag begannen und endeten auch Dienstverhältnisse, Pacht-, […]
22. Juni 2015

Zugelassene Überwachungsstelle

Zugelassene Überwachungsstellen sind Stellen, die nach den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes (GSG) und der Betriebssicherheitsverordnung akkreditiert sind. Für diese Akkreditierung überprüft die Behörde, ob die beantragende Überwachungsstelle unabhängig ist, über die erforderlichen Mittel verfügt, technische Ausrüstungen und das fachkompetente Personal zur Durchführung der Prüfung bereitstellen kann […]
17. Juni 2016

ZUGFeRD

ZUGFeRD (Akronym für: Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) ist eine Spezifikation für das gleichnamige Format elektronischer Rechnungen. Das Format wurde vom Forum elektronische Rechnung Deutschland in Zusammenarbeit mit Verbänden, Ministerien und Unternehmen entwickelt und ermöglicht den Austausch strukturierter Daten zwischen Rechnungssteller und Rechnungsempfänger. Das […]
22. Juni 2015

ZÜS

Abk. für: Zugelassene Überwachungsstelle. Die Rechtsvorschriften nach Abschnitt 9 des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) und Abschnitt 3 der Betriebsicherheitsverordnung (BetrSichV) regeln in Deutschland das Errichten und den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen. Danach sind die Betreiber von überwachungsbedürftigen Anlagen u. a. verpflichtet, die Sicherheit ihrer Anlagen unter Einhaltung von […]
17. Juli 2015

Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung ist die Durchsetzung eines Anspruchs mit staatlichen Machtmitteln. Der Gläubiger hat die Möglichkeit, wegen einer Geldforderung in das unbewegliche Vermögen zu vollstrecken und seinen Anspruch somit zu befriedigen. Unbewegliches Vermögen sind Grundstücke und deren Aufbauten, Wohnungseigentum, Teileigentum sowie grundstücksgleiche Rechte wie das Erbbaurecht. […]
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