IoT und CAFM – auf dem Weg zu FM 4.0

IMS Team Christof Duvenbeck
Beitrag erfasst von: Dr. Christof Duvenbeck

Christof ist ein Software-Profi mit umfangreicher Erfahrung. Promoviert hat er allerdings in Chemie, weil das auch hübsch komplex ist. Christof ist Key Accounter und nebenbei auch einer der Vordenker bei IMS. Als solcher löst er heute schon Fragen, die sich andere erst später stellen werden. Wenn sich Christof nicht um Kunden kümmert oder über CAFM, BIM, IoT, AR, KI und andere Kürzel sinniert, genießt er die freie Zeit mit seiner Familie.

Das Internet of Things (IoT) ist inzwischen auch in CAFM-Lösungen angekommen.

Dabei reicht die Integrations-Spanne von einfacher Entgegennahme von Meldungen über Dokumentation und Benchmarking bis zur komplexen Interpretation von Sensor-Signalen und dem Auslösen entsprechend zugeordneter Prozesse ­– einschließlich der Verknüpfung mit Arbeitsaufträgen, Indoor-Navigation zum Arbeitsplatz und Verifikation der Ausführung.

Buzz-Word mit Nutzen

IoT war lange Zeit vor allem ein Buzz-Word, ohne Frage. Die Technologie dahinter ist aber inzwischen weit fortgeschritten und hat auch in CAFM-Systeme Einzug gehalten.

Auch IMSWARE ist in der Lage, mit IoT-Komponenten zusammen zu arbeiten. Die Leistungsspanne ist mittlerweile weit:

Clevere Sensorik…

Eine Option ist, dass Geräte, Maschinen und Anlagen die Signale ihrer Sensoren und Aktoren selbstständig kumulieren, auswerten und das Ergebnis an die CAFM-Lösung von IMS übermitteln. Dieses protokolliert die Meldungen und löst parallel einen passenden Arbeitsauftrag aus: Wartung, Kontrolle, Reparatur – je nach dem, welchen Inhalt die Meldung hat.

Eine entsprechende Lösung haben wir mit einem Anbieter von kombinierten Wasserkondensatoren und -spendern in Dubai realisiert. Besonders an dieser Lösung ist auch die globale Komponente, da die Signalverarbeitung über den halben Globus verteilt ist.

..aber einfach!

Alternativ setzen viele Anwender auf günstige Sensoren, die jeweils für eine spezifische Aufgabe entwickelt wurden. Ihre Vorteile sind geringe Baugröße und günstiger Preis. Die Intelligenz, um aus ihren Signalen sinnvolle Aussagen zu treffen, ist damit ausgelagert – zum Beispiel in das CAFM-System.

Die Lösungen von IMS sind in der Lage, auch mit Sensoren dieser Art zusammen zu arbeiten. Wir nehmen die Werte der Signale entgegen, führen sie zusammen und leiten aus den kumulierten Daten notwendige Arbeiten ab. Welche das sind?

Das hängt vom jeweiligen Anwendungsszenario, den Vorgaben des Kunden und gegebenenfalls dem technischen Gerät oder der Anlage ab, sofern eine solche die Daten liefert.

Auftrags-Automatismen

Beispielsweise kann IMSWARE als Folge einer Meldung einen Arbeitsauftrag generieren, diesen einer Person zuweisen und die Ausführung überwachen. Alternativ kann das CAFM-System auf Basis der IoT-Signale einfache Hinweis-Mails verschicken, beispielsweise als Memo an Anwender.

Das System kann auch automatisch eine Bestellung generieren, beispielsweise um Verbrauchsmaterial fristgerecht nachzuordern.

Drucksensoren in Sitzmöbeln und CO2-Sensoren in der Decke helfen zu erkennen, ob ein gebuchter Raum tatsächlich belegt ist oder nach einer bestimmten Zeitspanne wieder frei gegeben wird. Auch das geschieht dann automatisch gesteuert vom CAFM-System, in dem schon die Buchung erfolgt ist und das diese auf einem digitalen Schild an der Tür des jeweiligen Raums angezeigt hat – gleichfalls ein Anwendungsfall für IoT.

Selbst bei der Indoor-Navigation arbeiten CAFM und IoT Hand in Hand: Die IoT-Sensorik hilft mittels Triangulation bei der Standortbestimmung und ermöglicht es so dem CAFM-System, dem Anwender standortbezogene Daten auf seinem Laptop oder in einer App anzuzeigen. Bei der Wartung von technischen Anlagen kann die App den Monteur direkt zu der entsprechenden Anlage führen und parallel die entsprechende Wartungskarte anzeigen.

Praxiserfahrung

Mit Blick auf die Vielfalt der IoT-Ansätze und -Lösungen und dem sie begleitenden Wortgeklingel ist eines unverzichtbar: Praxiserfahrung.

Es gilt, die Vielzahl an Daten, die heute schon gesammelt werden können, sinnvoll zu verdichten und zusammenzuführen, um aus ihnen FM-relevante Rückschlüsse zu ziehen und FM-Prozesse sinnvoll zu unterstützen.

IMS ist mit dem oben skizzierten, internationalen Projekt oder auch durch die intensive Zusammenarbeit mit führenden deutschen (sic!) Herstellern für IoT-Sensorik sehr gut aufgestellt, um IoT und CAFM in den verschiedensten Konstellationen und mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen erfolgreich mit Leben zu füllen. So können wir uns das “FM 4.0” vorstellen.

Gerne stellen wir Ihnen einen Projekt-Bericht zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen zu Ihrem Plan oder Ihrem Projekt.

In diesem Sinne

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