| Begriff | Definition |
|---|---|
| Kabelmanagement |
Unter Kabelmanagement versteht man die Verwaltung, Betriebstechnik und Überwachung von kabelgebundenen Netzen. Tätigkeiten u.a. |
| Kalkulatorische Miete |
Kalkulatorische Mieten sind der kostenrechnerische Ansatz für die Nutzung der Räumlichkeiten, unabhängig davon, ob die Räumlichkeiten angemietet sind oder sich im Bundeseigentum befinden. Als Miethöhe wird ein ortsüblicher Satz veranschlagt. Durch einen behördenintern gleichen Mietsatz, zwischen Behörden aber unterschiedlich hohen Mietsatz, wird der Wirtschaftlichkeitsvergleich erleichtert. Wichtig beim Ansatz von Vergleichsmieten ist, daß etwaige auszahlungswirksame Kosten nicht zusätzlich berechnet werden. |
| Kameralistik |
Rechnungssystem der öffentlichen Verwaltung und der ihr angeschlossenen Anstalten, Einrichtungen und Betriebe. Während in der kaufmännischen doppelten Buchführung Leistungen und Zahlungen auf getrennte Konten verbucht werden, erfaßt das kameralistische Rechnungswesen in einem einzigen, in Spalten gegliederten Konto die empfangenen und abgegebenen Leistungen (laufendes Soll) und die Zahlungsabwicklung des Leistungsverkehrs (Ist bzw. Rest). |
| Kasse |
Die Organisationseinheit, die als Teil der Gemeinde Zahlungen annimmt und leistet, Buchungen vornimmt und Rechnung legt. |
| Kassenwirksamkeit |
Einnahmen und Ausgaben dürfen nur in Höhe der im Haushaltsjahr voraussichtlich eingehenden und zu leistenden Beträge im Haushaltsplan veranschlagt werden. |
| Kennzahlen |
Kennzahlen geben komplexe Sachverhalte (z. B. Kostendeckung eines Produktes) in einfacher und verdichteter Form wieder. Mit Hilfe von Kennzahlen wird vorhandenes Zahlenmaterial geordnet und in sinnvolle und aussagekräftige Kenngrößen verdichtet, damit die relevanten und quantifizierbaren Sachverhalte der jeweiligen Verwaltung in konzentrierter Form zum Ausdruck kommen. |
| Kernprozess |
Der Kernprozess in der Betriebswirtschaftslehre ist ein Prozess, der sich aus der Kernkompetenz einer Organisation ableitet. Diese Prozesse sind nach Sohl im Idealfall: strategisch vorteilhaft, wettbewerbswirksam, schwer imitierbar und erfolgskritisch. |
| keyword |
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| KGF |
Konstruktions-Grundfläche (KGF) Die Konstruktions-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen der aufgehenden Bauteile aller Grundrißebenen eines Bauwerkes. |
| KLR |
Abk. für |
| Kommunikations- und Netzwerkmanagement |
Visualisierung der gesamten IT-/TK-Infrastruktur; Beliebige Klassifizierung von Netzen und Diensten; Erzeugung von Patch- und Rangierlisten; Flexibles Autorouting; Software- und Versionsverwaltung... |
| Kosten-/Leistungsrechnung |
Aufgabe der Kosten-/Leistungsrechnung (KLR) ist die Erfassung und Zurechnung der Kosten und Erlöse, die durch die betriebliche Tätigkeit anfallen. Dabei werden Die Analyse der Kosten- und der Erlösstruktur ermöglicht eine Wirtschaftlichkeitskontrolle, die die Aufgabenerfüllung transparenter gestalten soll und damit eine wesentliche Informationsgrundlage des Controllings darstellt. Um der Besonderheit administrativer Arbeit und damit auch der öffentlichen Verwaltung Rechnung zu tragen, ist das Gegenstück zu den Kosten nicht nur der vereinnahmte Geldfluss, die Erlöse. Gegenbegriff zu den Kosten sind die Leistungen, definiert als der Wert an Gütern und Dienstleistungen, die durch den Leistungserstellungsprozess erbracht wurden. |
| Kostenarten |
Alle Kosten werden in Kostenkategorien, den Kostenarten, systematisch geordnet, z.B. Materialkosten (Einsatzstoffe/Teile, Betriebsstoffe), Personalkosten (Löhne/Gehälter, Einstellungs-/Entlassungskosten, Gehaltsnebenkosten, Pensionsrückstellungen), Abschreibungen (Gebäude, Fertigungsstraßen, Umwelttechnik), Sonstige Kosten (Instandhaltung, Umweltabgabe, Nacharbeit/Ausschuß, Lagerkosten, Werbung/Marktforschung, Sonstige Kosten F&E, Transportkosten). |
| Kostenstelle |
Kosten lassen sich nach drei Perspektiven klassifizieren: Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger. Die Kostenstelle bestimmt, von welcher Organisationseinheit die Kosten verursacht wurden, bspw. Sachgebiete wie die Pressestelle etc. Anders ausgedrückt ist die Kostenstelle der Ort der Kostenentstehung innerhalb einer Organisation. Um alle Kosten zu erfassen, sind folglich alle Organisationsbereiche in einer Kostenstellenzuordnung, dem Kostenstellenplan zu erfassen. |
| Kostenträger |
Kosten lassen sich nach drei Perspektiven klassifizieren: Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger. Der Kostenträger gibt an, für welchen Zweck, also für welches Produkt bzw. Teilprodukt die Kosten angefallen sind. Als Kostenträger sind einzelne Ausprägung spezifischer Produkte definiert. Damit kann ein Produkt durch ein oder mehrere Kostenträger definiert werden. Eine vollständige Übersicht aller Kostenträger mit einer meist numerischen Systematik findet sich im Kostenträgerplan wieder, der Bestandteil des Kontenplanes ist. Die Summe aller Produkte mit ihren möglichen Ausprägungen und Kennzahlen sowie etwaigen Qualitätsmerkmalen wird in einem Produktkatalog meist auf Ebene eines Ressorts dargestellt. |