| Begriff | Definition |
|---|---|
| Ersatzdeckungsmittel |
Wenn die Zuführung an den Vermögenshaushalt geringer ist als die Kreditbeschaffungskosten und die ordentlichen Tilgungen, ist die Gesetzmäßigkeit der Haushaltssatzung trotzdem gewahrt, wenn Ersatzdeckungsmittel zur Verfügung stehen. Darunter versteht man die Einnahmen aus der Veränderung des Anlagevermögens, Entnahmen aus Rücklagen, Zuweisungen, Beiträge und ähnliche Entgelte. |
| Facility |
Facilities (engl.: Anlage, Einrichtung) sind Objekte, die neben Services für die Durchführung von Facility Prozessen benötigt werden. Das sind zum Beispiel alle technischen Anlagen und Einrichtungen, Geräte, Gebäude, technische Anlagen aber auch Infrastruktur, Arbeitsmittel und Energie. Die Verwaltung dieser Objekte erfolgt in einem Facility Management. |
| Facility Management |
Facility Management ist die Betrachtung, Analyse und Optimierung aller kostenrelevanten Vorgänge rund um ein Gebäude, ein anderes bauliches Objekt oder eine im Unternehmen erbrachte (Dienst-) Leistung, die nicht zum Kerngeschäft gehört. |
| Fixkosten |
Fixkosten sind Kosten, die in konstanter Höhe anfallen, unabhängig davon, welche Menge von einem Produkt erbracht wird. Die Kosten der Liegenschaft sind beispielsweise Fixkosten, die in gleichbleibender Höhe anfallen, unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter in einer Behörde tätig sind. Das Gegenstück zu den Fixkosten sind die variablen Kosten. |
| Flächen- und Raummanagement |
Grafische Darstellung sämtlicher Flächen- und Raumdaten; Automatische Flächenermittlung; Richtlinienüberprüfung nach DIN 277; Elektronisches Raumbuch; Übernahme von CAD-Plänen ... |
| Flächennutzungsoptimierung |
Verfahren, um die Auslastung von Flächen (z.B. Büros) zu optimieren. Im Optimalfall ermittelt aufgrund der Unternahmens-Strategie und unter Einbeziehung von Daten aus dem CAFM. |
| Flur |
Katastertechnische Bezeichnung für ein abgegrenztes Gebiet. Mehrere Fluren bilden eine Gemarkung. |
| FM |
engl., Abk. für |
| GAEB |
Abk. für Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen: Der GAEB fördert den Einsatz der Datenverarbeitung im Bauwesen unter Berücksichtigung der gemeinsamen Sprache aller am Bau Beteiligten. Über den GAEB-Datenaustausch können Software-Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren. Die Arbeit des GAEB dient dem allgemeinen Nutzen und orientiert sich an folgenden Grundlagen: Text- und Produktneutralität, Praxisnähe, Wirtschaftlichkeit, Anerkannte Regeln der Technik.
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| Gebäudeautomatisierung |
Als Gebäudeautomation (GA) bezeichnet man die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandsteil des technischen Facility Managements. Ziel ist es Funktionsabläufe gewerkeübergreifend selbständig (automatisch), nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. |
| Gefahr |
Nicht orientierte oder bestimmte Gefährdung. |
| Gefahrenanalyse |
Umfassende Identifizierung und Bewertung aller möglichen Gefährdungen für die Risikobewertung von Geräten, Anlagen oder auch Mitarbeitern. |
| GEFMA |
Abkürzung für "German Facility Management Association" (Deutscher Verband für Facility Management) GEFMA setzt sich für die professionelle Bewirtschaftung von Gebäuden und Liegenschaften ein. Ziel der GEFMA ist es, bei Eigentümern, Betreibern und Nutzern von Immobilien das Interesse am Facility Management zu wecken und von seinen Vorteilen zu überzeugen. GEFMA definiert FM-Qualitätsstandards in den GEFMA-Richtlinien. Zahlreiche Hochschulen und private Bildungsträger bilden nach von GEFMA entwickelten und zertifizierten Lehrinhalten aus. Bundesweit bietet GEFMA in Regionalkreisen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern Fachinformationen und persönlichen Erfahrungsaustausch. |
| GEFMA 444 |
Zertifizierungsverfahren für CAFM-Software durch die GEFMA. Das aktuell vorgelegte Zertifizierungsverfahren umfasst derzeit neun Kriterienkataloge (Basiskatalog, Flächen-, Instandhaltungs-, Inventar-, Reinigungs-, Reservierungs-, Schließanlagen-, Umzugs- und Vermietungsmanagement). Das Zertifikat der GEFMA wird für die konkret geprüfte Version einer Software für die Dauer von 2 Jahren erteilt. Es dokumentiert die Einhaltung von Mindeststandards für Anwendungsfunktionalitäten von CAFM-Softwareprodukten. Mit dem Erhalt des Zertifikats ist allerdings keinerlei Vergleich oder Bewertung im Sinne eines Rankings von CAFM-Produkten verbunden. |
| Gemarkung |
Die Gemarkung (auch: Grundbuchbezirk) umfaßt mehrere Fluren. |