| Begriff | Definition |
|---|---|
| VDMA |
Abk. für "Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau" |
| VDMA 24196 |
VDMA 24196 überführt in DIN 32736 Mit der VDMA 24196 \"Gebäudemanagement - Begriffe und Leistungen\" hat die Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG) im VDMA bereits 1996 eine Richtlinie zum Gebäudemanagement erarbeitet und herausgegeben. Das Ziel, die bis dahin mit unterschiedlichen Inhalten verwendeten Begriffe zu vereinheitlichen und die dazugehörenden Leistungen zu beschreiben, wurde erreicht. VDMA 24196 hat sich am Markt erfolgreich durchgesetzt und ist ein anerkannter Standard in der Branche. Im August 2000 ist DIN 32736 unter gleichem Namen erschienen. Basis der neuen DIN-Norm ist die bekannte VDMA 24196, welche sich in ihren wesentlichen Teilen wiederfindet. Das Gebäudemanagement gliedert sich weiterhin in die drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement (TGM), Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM) und Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM). Da in allen drei Leistungsbereichen flächenbezogene Leistungen enthalten sein können, wurde das \"Flächenmanagement (FLM)\" ergänzend berücksichtigt. Mit der Herausgabe der DIN 32736 wird die VDMA 24196 zurückgezogen. Parallel zur DIN 32736 ist das erläuternde Beiblatt 1 \"Gebäudemanagement - Begriffe und Leistungen - Gegenüberstellung von Leistungen\" erschienen. Es stellt u. a. einen Zusammenhang zwischen dem Gebäudemanagement, der Zweiten Berechnungsverordnung (II. BV) und DIN 18960 (Nutzungskosten im Hochbau) her. Das Beiblatt hilft, die unterschiedlichen Leistungen und daraus resultierenden Kosten richtig zuzuordnen und sorgt dadurch bei Vermietern und Mietern für mehr Transparenz bei der Betriebskostenabrechnung. |
| Vektorisierung |
Umwandlung einer Pixelgrafik (z.B. im Format JPG, BMP oder GIF) in eine Vektorgrafik (z.B. in das Format DWG, DGN oder DXF). Häufig gebraucht, um alte Pläne nach einem Scan in ein CAD-kompatibles FOrmat zu überführen. |
| Vermögenserwerb |
Übereignung eines Vermögensgegenstands durch Kauf, Tausch, Erbschaft oder Schenkung. |
| Vermögenshaushalt |
Der Vermögenshaushalt enthält alle Einnahmen und Ausgaben, welche das Vermögen oder die Schulden einer Stadt verändern. Hierunter fallen zum Beispiel Ausgaben für den Straßenbau oder Einnahmen aus dem Verkauf von städtischen Grundstücken. |
| Vertrags- und Dokumentenmanagement |
Verwaltung jeglicher Verträge und Dokumente; Aufruf aus der Gebäudeebene heraus möglich; Übersicht über Laufzeiten, Fristen und Zahlungsweisen; Aufbewahrungs- und Revisionspflichten; Überwachungs- und Mahnfunktion... |
| Verwaltungshaushalt |
Der Verwaltungshaushalt umfasst nach der Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) alle Einnahmen und Ausgaben, die nicht dem Vermögenshaushalt zuzuordnen sind. Dies sind Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen nicht erhöhen oder vermindern. Dazu zählen unter anderem laufende wiederkehrende Kosten für Energieversorgung, Versicherungsbeiträge, Personalausgaben. |
| Webservice |
Ein Webservice bzw. Webdienst ist eine Software-Anwendung, die mit einem Uniform Resource Identifier (URI) eindeutig identifizierbar ist und deren Schnittstellen als XML-Artefakte definiert, beschrieben und gefunden werden können. Ein Webservice unterstützt die direkte Interaktion mit anderen Software-Agenten unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch über internetbasierte Protokolle. |
| Wildcard |
(engl.) Auch Platzhalter genannt. Erlaubt z.B. das Suchen in einem Datenbestand unter Auslassung von Kriterien (z.B. Suche nach "Flur*" findet "Flur" und "Flurstück") |
| WoFlV |
Abk. für: Wohnflächenverordnung: Seit dem 1. Januar 2004 gilt die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Die Verordnung basiert auf den §§ 4244 der II. Berechnungsverordnung und löst diese ab. Sie beinhaltet die gesetzliche Definition der Wohnfläche. |
| Wohnflächenverordnung |
Seit dem 1. Januar 2004 gilt die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Die Verordnung basiert auf den §§ 4244 der II. Berechnungsverordnung und löst diese ab. Sie beinhaltet die gesetzliche Definition der Wohnfläche. |
| Workflow |
Auch Arbeitsablauf oder Geschäftsprozess: Vor allem als Bezeichnung für IT-unterstützte Abläufe, insbesondere die IT-gestützte integrierte Vorgangsbearbeitung in der Verwaltung verwendet. Als Workflow-System wird das IT-System zur Ablaufunterstützung bezeichnet. |
| Workflow-Management |
Auch Arbeitsablauf oder Geschäftsprozess: Vor allem als Bezeichnung für IT-unterstützte Abläufe, insbesondere die IT-gestützte integrierte Vorgangsbearbeitung in der Verwaltung verwendet. Als Workflow-System wird das IT-System zur Ablaufunterstützung bezeichnet. |
| Zugelassene Überwachungsstelle |
Zugelassene Überwachungsstellen sind Stellen, die nach den Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes (GSG) und der Betriebssicherheitsverordnung akkreditiert sind. Für diese Akkreditierung überprüft die Behörde, ob die beantragende Überwachungsstelle unabhängig ist, über die erforderlichen Mittel verfügt, technische Ausrüstungen und das fachkompetente Personal zur Durchführung der Prüfung bereitstellen kann und einen internen Erfahrungsaustausch garantiert. Darüber hinaus muss die Stelle nachweisen: - dass sie ein gesamtes Prüfgebiet abdecken kann (Druck, Heben von Personen, Explosionsschutz), - dass sie einen Leiter eingesetzt hat, der die Prüftätigkeit seines Personals beurteilen kann, - dass sie über ein Qualitätsmanagementsystem verfügt, - dass sie eine unparteiliche Prüfung gewährleistet und das Personal leistungsunabhängig bezahlt. |
| ZÜS |
Abk. für: Zugelassene Überwachungsstelle |